Neue ISO 50001 kommt im August: Energiemanagement jetzt richtig implementieren!

auch in den kommenden Jahren sollen die Energiepreise weiter steigen. Um aus der Energiekostenspirale auszubrechen, führen immer mehr Unternehmen ein Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 ein. Denn mit einem systematischen und professionellen Energiemanagement entscheiden sie sich nicht nur für eine langfristige und nachhaltige Steigerung der Energieeffizienz, sondern können auch die Energiekosten im Unternehmen deutlich senken.

Die neue DIN EN ISO 50001 wird nach der laufenden Revision noch im August 2018 kommen.

Welche Veränderungen hält die Revision der ISO 50001 für ihre Anwender bereit? Wir fassen den Revisionsentwurf zusammen.

Revision der ISO 50001 stellt auf High-Level-Structure um

Dass sich die ISO 50001:2019 strukturell massiv von der ISO 50001:2011 unterscheiden wird, ist kein großes Geheimnis mehr. Sie teilt in Zukunft mit anderen großen Managementsystem-Normen (ISO 9001, ISO 14001 etc.) die High Level Structure (HLS). Die ISO-Direktiven haben dafür im Annex SL eine einheitliche Struktur, einheitliche Definitionen sowie Grundanforderungen für ISO- Managementsystem-Normen zusammengestellt. Das soll die Integration in ein gemeinsam geführtes Managementsystem erleichtern. Der Aufbau der Norm wird sich also wie folgt verändern:

ISO 50001:2011 ISO 50001:2019 (HLS)
1 Scope 1 Scope
2 Normative references 2 Normative references
3 Terms and definitions 3 Terms and definitions
4 Energy management system requirements 4 Context of the organization
4.1 General requirements 5 Leadership
4.2 Management responsibility 6 Energy planning
4.3 Energy policy 7 Support
4.4 Energy planning 8 Operation
4.5 implementation and operation 9 Performance evaluation
4.6 Checking 10 Improvement
4.7 Management review

 

Die Revision der ISO 50001 ändert laut Entwurf außerdem folgende Elemente:

Stärkere Berücksichtigung der betrieblichen Umwelt

Stärkere Berücksichtigung der betrieblichen Umwelt. Darunter fasst die Norm den Kontext der Organisation und die interessierten Parteien. Sie betrachtet alle internen und externen Elemente, die die erfolgreiche Umsetzung des Energiemanagementsystems und dessen Ziele beeinflussen.

Risikobasierter Ansatz

Wenn dieser Lieferant, dieser Kunde wichtig ist für die Zielerreichung in meinem Energiemanagementsystem, dann geht damit auch das Risiko einher, dass er hier für mich negative Entscheidungen trifft. Dieses Bewusstsein von „Risiko” sorgt für Vorbeugungsmaßnahmen im geschäftlichen Alltag. Die Einflussfaktoren und Risiken müssen Unternehmen schriftlich erfassen und regelmäßig hinterfragen.

Auch bei der Planung sind Organisationen nun angehalten zu hinterfragen, welche Chancen und welche Risiken es gibt, welche Risiken unvermeidlich sind und mit welchen Maßnahmen diese eliminiert oder verringert werden können.

Messungen sind nie gänzlich fehlerfrei

Ziele müssen messbar sein, aber nur, wenn sich dies realistisch umsetzen lässt. Außerdem klammert die Norm den Begriff „fehlerfreie“ Messung aus.

Ausführlichere Anleitungen und klarere Definitionen

Zum Beispiel betont die Norm nun, dass in der energetischen Bewertung die relevanten Variablen, die aktuelle energiebezogene Leistung und die Personen mit einer möglichen Einflussnahme auf den wesentlichen Energieeinsatz (= SEU) bestimmt und dokumentiert werden müssen. Eine weitere wichtige Konkretisierung: Bei den dokumentierten Informationen sollen immer Gültigkeit, Versionsstand sowie das Erstellungsdatum des Dokuments kenntlich sein.

Bildung eines Energieteams

Im Gegensatz zur alten Norm muss die oberste Leitung jetzt keinen Energiemanagementbeauftragten mehr berufen. Die Verantwortung lastet nunmehr auf dem Energiemanagementteam. Die Norm betont nun, wie wichtig die Unterstützung durch die Führungskräfte ist sowie dass die einzelnen Personen unterstützt und angeleitet werden müssen.

Kontinuierliche Verbesserung

Es reicht nicht mehr, einen Status quo beizubehalten und nur die energiebezogene Leistung zu verbessern, sondern die Ordination muss einen Weg finden, kontinuierlich ihre prozessualen Strukturen zu optimieren.

 

Quelle: https://www.weka.de/energie/revision-der-iso-50001/

Novellierte TRBS 1111 unterstützt umfassender bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung

Seit Mitte Mai 2018 können Betriebe auf die neu gefassten Technischen Regeln TRBS 1111 und TRBS 1001 zurückgreifen. Gerade die TRBS 1111 wurde umfassend geändert. Außerdem hat der Ausschuss für Betriebssicherheit die erste Empfehlung zur Betriebssicherheit veröffentlicht.

TRBS 1111 „Gefährdungsbeurteilung“ wurde deutlich erweitert 

Am 9. Mai 2018 wurde die Technische Regel für Betriebssicherheit TRBS 1111 „Gefährdungsbeurteilung“, grundlegend überarbeitet und deutlich auf 23 Seiten erweitert und im Ministerialblatt veröffentlicht……

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REACH-Registrierung: Letzte Übergangsfrist der REACH-Registrierung ist Ende Mai 2018 abgelaufen – Registrierung aber dennoch möglich

Unternehmen waren im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung REACH angehalten, bis zum 31. Mai 2018 alle chemischen Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) anzumelden, die sie in einer Menge von bis zu 100 Tonnen pro Jahr auf dem europäischen Markt vertreiben.

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Neue ASR A2.2

Neue ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ erschienen – Was hat sich geändert?

Seit dem 18. Mai 2018 ist die neue Fassung der Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ anzuwenden.

Für Arbeitgeber bedeutet das, dass sie alle bisher getroffenen Maßnahmen überprüfen und ggf. anpassen müssen. Was hat sich gegenüber der vorherigen Fassung geändert? Lesen Sie weiter!

Hier

 

 

 

Agiles Arbeiten in Theorie und Praxis – Ein Workshop gibt Überblick 03.08.2018

Agil ist das Gegenteil von schwerfällig, träge, unbeweglich. Was bedeutet das für die Team- bzw. Projektarbeit?

Noch ist der agile Trend vor allem in der IT-Welt zu Hause mit Methoden wie Scrum und Kanban. Doch zunehmend hält er mit seinen Qualitäten und Vorteilen auch in anderen Bereichen wie Anlagenbau, Bauwirtschaft und in der Bürowelt Einzug und wird hier in nächster Zeit für nachhaltige Veränderung sorgen. Agile Methoden versuchen schwerfällige Planung aufzubrechen und offen zu sein für Veränderungen. Sie versuchen, leichtfüßige Abläufe einzuführen und überbordende Bürokratie auf ein sinnvolles Maß zurecht zu stutzen.

Agile Qualitäten

Unabhängigvon der detaillierten Ausprägung trifft man bei agiler Organisation immer wieder auf die gleichen Säulen der Zusammenarbeit.

  • Statt allzu detaillierter Planung und Dokumentation nutzt man klare Ziele und Leitlinien, um in der Arbeit besser mit Veränderungen und Unerwartetem umzugehen.
  • Team und Mitglieder übernehmen die Verantwortung für ihre Arbeit und entscheiden über das detaillierte Vorgehen.
  • Man schafft Transparenz, in dem man die Aufgaben und die Abläufe sichtbar macht.
  • Einfache klare Regeln und Werkzeuge sorgen für direkte Kommunikation und abgestimmte Vorgehensweisen.
  • Rituale und Kreisläufe ermöglichen eine gemeinsame Betrachtung des eigenen Tuns und der Ergebnisse. Das liefert Ansatzpunkte für gemeinsames Lernen und laufende Verbesserungen.
  • Bei aller Offenheit für Ungeplantes und Veränderungen bestehen agile Methoden in der aktuellen Arbeit auf verbindliche Vorgaben und Entscheidungen.
Das sind Punkte die sowohl theoretisch, als auch praktisch erfahrbar, in diesem interessanten Workshop angesprochen werden.
Kosten: € 300,00 inkl. Essen und Trinken
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter :    info@inmas.de

Zusammenarbeit mit UPW

Im Ingenieurbüro UPW GbR arbeiten beratende Ingenieure und Betriebswirte zusammen. So ergänzen sich technische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen. Grundlage dafür sind solide internationale Erfahrungen, in diversen Branchen, die durch gediegene Beratungspraxis vervollständigt wurden.

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Wir unterstützen Sie gerne!!!

GoToMeeting
Wir können Sie bei allen Themen der Normung unterstützen, egal ob Sie Fragen zur Risikoanalyse, Konformitätserklärung oder Stammdaten haben.
Alles was Sie dazu benötigen ist ein Internetzugang, ein Mikrofon und idealerweise eine Webcam. Auch mehrere Teilnehmer gleichzeitig sind kein Problem.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns und wir senden Ihnen dann eine Email mit einem Link für das Meeting zu.

Neuer Geschäftsführer

Alles ist in Bewegung – auch unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter. Bewegung bringt immer Veränderungen mit sich. Eine Veränderung gab es im Januar 2018 auch in unserer Geschäftsleitung. Herr Uwe Hermann wird neuer Geschäftsführer der INMAS GmbH.

Neuer Geschäftsführer INMAS GmbH

Herr Uwe Hermann
hermann@inmas.de
Tel.: +49 421 56969255

Herr Hermann fungierte als Leiter verschiedener EU-Programme – transnationaler Umwelt- und Bildungsprojekte in Spanien und Chile. Er gründetet das Umweltbildungszentrum Bremen und seit zwei Jahren arbeitet Herr Hermann an und in Konzepten zur Unternehmensführung und Teamarbeit in Produktion- und Dienstleistungsbereichen. Er begleitet die Entwicklung von Unternehmens- und Führungskultur. Die von ihm gesteuerten Veränderungsprozesse finden in Unternehmen der Kern-Branchen Maschinenbau, Automotive, Energieversorgung, Elektrotechnik, Medizintechnik, IT, sowie typischen Dienstleistungsbranchen statt.

Mit Herrn Hermann können wir einen ausgewiesenen Branchenkenner und eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit als neuen Geschäftsführer gewinnen. Wir sind überzeugt, dass  er die  INMAS GmbH,  zusammen mit  den bewährten Mitarbeiter/innen, in eine erfolgreiche Zukunft führen wird.

Das INMAS-Team freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünscht Uwe Hermann einen guten Start bei seiner neuen Tätigkeit.

Wir sind umgezogen

Wir sind umgezogen!

Ab dem 1. April 2018 sind wir für Sie unter folgender Adresse zu finden:
Hastedter Osterdeich 222
28207 Bremen

Wir bitten Sie, dies für den Schriftverkehr mit uns zu berücksichtigen. An den sonstigen Kontaktmöglichkeiten ändert sich für Sie nichts. Telefonisch, per E-Mail und Fax sind wir unter den bestehenden Nummern und Adressen für Sie erreichbar.