Schulung Normenmanagement/Grundlagen der Normung

Basiswissen über den Umgang mit Normen

1-Tages-Seminar

Normen sind aus Wirtschaft und Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sie schaffen Vertrauen beim Kunden, sichern Kompatibilität und Qualität von Produkten und vereinfachen den Austausch von Waren und Dienstleistungen auf dem nationalen und internationalen Markt. Nicht zuletzt trägt die Anwendung von Normen zur Produkt- und Rechtssicherheit bei.

Dieses Seminar vermittelt Ihnen die wichtigsten Grundlagen über Normen und ihre korrekte Handhabung. Dabei setzen wir uns u. a. mit den folgenden Themen auseinander:

  • Was ist Normung?
  • Was umfasst die Normung?
  • Rechtlicher Hintergrund der Normung
  • Ebenen der Normung (national/regional/international)

Nach der Schulung sind Sie in der Lage, ein aktives Normenmanagement in Ihrem Unternehmen anzustoßen und zu begleiten.

Zielgruppe
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Qualitätsmanagement, Unternehmensleitung, Einkauf, Vertrieb

Abschluss
Teilnahmebescheinigung der INMAS GmbH

Veranstaltungstermine und -orte
Bremen, 03. April 2019

Preise
Teilnahmegebühr: 590,00 €

Berichtigtes Dokument

DIN EN ISO 286-1:2019-02

Geometrische Produktspezifikation (GPS) – ISO-Toleranzsystem für Längenmaße – Teil 1: Grundlagen für Toleranzen, Abmaße und Passungen (ISO 286-1:2010 + Cor 1:2013); Deutsche Fassung EN ISO 286-1:2010 + AC:2013

Berichtigtes Dokument

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN ISO 286-1:1990-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  1. a) Inhalt vollständig überarbeitet und Begriffe aktualisiert;
  2. b) Inhalt auf ISO 14405 und damit das Default-Zuordnungskriterium „Zwei-Punkt-Maß“ statt „Hüllbedingung für das Maß eines Maßelementes“ eingeführt.

Gegenüber DIN EN ISO 286-1:2010-11 wurden folgende Korrekturen vorgenommen:

  1. a) Beispiel 3 in 4.3.2.4 berichtigt;
  2. b) Bilder 8 und 9 ausgetauscht;
  3. c) Tabelle 3 und 4 berichtigt.

DIN EN ISO 286-2:2019-02

Geometrische Produktspezifikation (GPS) – ISO-Toleranzsystem für Längenmaße – Teil 2: Tabellen der Grundtoleranzgrade und Grenzabmaße für Bohrungen und Wellen (ISO 286-2:2010 + Cor 1:2013); Deutsche Fassung EN ISO 286-2:2010 + AC:2013

Berichtigtes Dokument

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN ISO 286-2:1990-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  1. a) die Norm wurde technisch überarbeitet;
  2. b) die Norm enthält die Berichtigung ISO 286-2:1988/Cor. 1:2006.

Gegenüber DIN EN ISO 286-2:2010-11 wurden folgende Korrekturen vorgenommen:

  1. a) Bilder 1 und 2 ausgetauscht;
  2. b) einzelne fehlerhafte Tabellenwerte korrigiert.

Quelle: Beuth Verlag

Informationen/Fragen unter INMAS Tel.:  +49 421 989 933-0

Achtstundentag wird 100 Jahre alt

Vor genau 100 Jahren wurde der Achtstundentag hierzulande eingeführt. Die Arbeitgeberverbände wollten nach der Novemberrevolution von 1918 verhindern, dass Fabriken in staatliches Eigentum übergingen. Daher erkannten sie die Gewerkschaften als Vertreter der Arbeiter im Stinnes-Legien-Abkommen an.

Zugleich stimmten sie der Verkürzung der Arbeitszeit auf acht Stunden bei vollem Lohnausgleich zu. So wurde der Achtstundentag in Deutschland 1918 zunächst für Arbeiter und 1919 auch für Angestellte eingeführt.

Heute machen, laut BAuA-Arbeitszeitbefragung 66 Prozent der Beschäftigten spätestens neun Stunden nach Arbeitsbeginn Feierabend. 11 Prozent sind aber länger als zehn Stunden bei der Arbeit. Lange Arbeitszeiten gehen mit mehr gesundheitlichen Beschwerden einher.

Brexit Countdown

Nach einem Austritt Großbritanniens aus der EU Ende März 2019 soll eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 folgen. Um Unternehmen bei der Vorbereitung auf den Brexit zu unterstützen, haben die Industrie- und Handelskammern eine Checkliste erarbeitet, die Hinweise zu 17 Themenfeldern von Zollförmlichkeiten bis hin zum Umgang mit einer Limited enthält.

Checkliste für Unternehmen

Sprechtag zur CE-Kennzeichnung

Informieren Sie sich am 20. März in Lüneburg über die Anforderungen der CE-Kennzeichnung, denn diese betrifft nahezu alle Unternehmen, die Produkte herstellen, verarbeiten oder verkaufen. Sie dient als Signal, dass Waren den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Hersteller, die ihre Produkte im europäischen Wirtschaftsraum verkaufen wollen, müssen die CE-Kennzeichnung kraft nationaler bzw. europäischer Gesetze anbringen. Vor allem die Maschinenrichtlinie oder die praxisgerechte Erstellung von Risikobeurteilungen sind für Unternehmen interessant. Auch ist es wichtig zu wissen, ob das Produkt überhaupt unter eine der CE-Richtlinien fällt.

Mit dem Sprechtag bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in 45-minütigen Einzelgesprächen Fragen zur Herstellung, zum Import oder auch zum Umbau von Produkten/ Maschinen in Verbindung mit der CE-Kennzeichnung zu besprechen. Ihr Gesprächspartner ist Uwe Hermann, Geschäftsführer des INMAS Instituts für Normenmanagement GmbH.

Anmeldung

Wichtige Neuerungen bei Gefährdungsbeurteilungen

Wichtige Neuerungen bei Gefährdungsbeurteilungen: Sie ist für jedes Unternehmen verpflichtend und gewährleistet die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten. Erfüllen Sie alle Anforderungen nach aktueller Rechtslage!

Immer mehr Vorschriften fordern die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen, z. B. MuSchG (Nachweis einer Gefährdungsbeurteilung seit 01.01.19 verpflichtend), die TRBS 1111 (2018 neu gefasst und erweitert), die TRBA 400 (seit 07/2018 ergänzt um Vorgaben zu psychischen Belastungen bei Tätigkeiten mit Biostoffen). Zudem ändert sich die Rechtslage fortlaufend – und Sie müssen in Ihrer Gefährdungsbeurteilung stets die aktuellen Vorgaben berücksichtigen. Gefährdungsbeurteilungen stellen damit eine echte Herausforderung für Unternehmen dar.

Damit Sie auch weiterhin ohne Beanstandung alle Anforderungen einfach erfüllen, sollten Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung in 3 (Teil)Schritten durchführen.

1. PLANUNG
Planungsbasis bildet in Ihrer Arbeitsschutzorganisation klare definierte Verantwortlichkeiten und Pflichten der Personen, die maßgeblich die Funktionen des Arbeitsschutzes tragen. Zusätzlich eine interne Kontrolle, die die Einhaltung bzw. Erfüllung der Aufgaben im Blick hat. Und die Organisation der Notfälle (Brandschutz, Erste Hilfe) und die arbeitsmedizinische Vorsorge fallen in diesen Bereich.
Ist das organisiert, werden die handelnden Mitarbeiter in Arbeitsgruppen mit Aufgaben und einem Terminplan für den weiteren Ablauf vertraut gemacht. Im letzten Planungsschritt werden die zu beurteilenden Arbeitsbereiche und Tätigkeiten im Unternehmen festgelegt.

2. DURCHFÜHRUNG
Dieser Teilschritt kann in 7 Prozessschritte unterteilt werden:

1. Arbeitsbereiche und Tätigkeiten auswählen
2. Gefährdungen und Belastungen für die Arbeitsbereiche und Tätigkeiten ermitteln
3. Das jeweilige Risiko der ermittelten Gefährdungen und Belastungen bewerten
4. Geeignete Schutzmaßnahmen finden
5. Schutzmaßnahmen festlegen
6. Schutzmaßnahmen umsetzen
7. Schutzmaßnahmen auf Wirksamkeit prüfen
8. Gefährdungsbeurteilung regelmäßig überprüfen und fortschreiben

Damit wird gewährleistet, dass alle Beschäftigten ein hohes Maß an Sicherheit und Gesundheit erfahren.

3. DOKUMENTATION
Jedes Unternehmen ist nach dem Arbeitsschutzgesetz zur Dokumentation und Bereithaltung der Dokumente verpflichtet. Inhalt der Dokumente:
a. Gefährdungsbeurteilung mit den zugehörigen Schutzmaßnahmen
b. Überprüfung der Umsetzung und Wirksamkeit der Maßnahmen

Damit ist die Dokumentation ebenfalls ein Teilprozess der Gefährdungsbeurteilung und endet in einer Aufbereitung der mitgeltenden Unterlagen.

Das Verpackungsgesetz

Das Verpackungsgesetz (VerpackG) ist am 01.01.2019 in Kraft getreten und hat die Verpackungsverordnung (VerpackV) abgelöst.

Hauptziele des Verpackungsgesetzes (VerpackG) sind die Stärkung des Recyclings und des Wettbewerbs. Es bekennt sich folglich klar zu hohen ökologischen Standards in den Bereichen der Erfassung, des Recyclings und einem funktionierenden Wettbewerb zwischen den dualen Systemen. Die Regelungen sollen ein gesetzeskonformes Verhalten aller Marktteilnehmer sicherstellen.

Wer Verpackungen teilweise oder gar nicht lizensiert, kann mit einem Bußgeld bis zu 200.000 € belangt werden.

Für Fragen und Anmerkungen steht Ihnen Uwe Schröder zur Verfügung.

Ihr Spezialist für Normenmanagement und CE-Kennzeichnung

Sehen Sie den Horizont nicht mehr? Fehlen Ihnen die Ansatzpunkte, um Normen umzusetzen? Erhoffen Sie sich Impulse oder konkrete Handlungsempfehlungen im Normen-dickicht? Wir stehen Ihnen mit unserer Normen-Beratung zur Seite, helfen Ihnen Systematik und Sprache von Normen zu verstehen und für Ihre Zwecke einzusetzen. INMAS entwickelt mit Ihnen die Antworten.

Unsere Dienstleistungen auf einen Blick

ANP

Der DIN – Ausschuss Normenpraxis (ANP) ist das Netzwerk der Normenanwender. Das Netzwerk besteht aus rund 400 aktiven Normungsexperten, die deutschlandweit in 10 Regionalgruppen, 3 Sektorgruppen und einer Themengruppe organisiert sind.

Das Hauptanliegen des ANP ist der Informations- und Meinungsaustausch zu normen-relevanten Fragestellungen und der gegenseitige Wissenstransfer. Dazu zählt die Diskussion strategisch übergeordneter Themen zu nationalen, europäischen und internationalen Normungsprozessen und Normenprojekten. Zudem erarbeitet der ANP praxisorientierte Lösungen – auch mit Unterstützung externer Referenten – beispielsweise zu EU-Richtlinien und den damit verbundenen Rechtsfragen. Darüber hinaus ist die Rückmeldung an DIN, DIN Software und Beuth Verlag im Hinblick auf die Gestaltung und Erarbeitung von anwendungsgerechten Normen eine wichtige Aufgabe. Der ANP arbeitet mit der Internationalen Föderation der Normenanwender IFAN zusammen und ermöglicht so seinen Mitgliedern den direkten Kontakt insbesondere zu CEN/CENELEC und ISO/IEC.

REACH-Verordnung: Textilprodukte bekommen neue Grenzwerte

In Schuhen und Textilien finden sich sehr viele – auch problematische- Chemikalien.

Diese gelangen entweder als Verunreinigungen während der – teilweise menschenunwürdigen -Herstellbedingungen in Entwicklungsländern in die Textilien, oder sie werden bewusst zugesetzt, um ihnen bestimmte Eigenschaften zu verleihen.

Die Chemikalien gefährden sowohl diejenigen, die die Hosen, Kleider, Hemden usw.  herstellen, als auch den Textilien tragenden Kunden.

Daher hat die EU-Kommission in der Verordnung 2018/1513 vom 10.10.2018 bestimmte CMR-Stoffe nach Überschreitung bestimmter Grenzkonzentrationen in Kleidung, anderen Textilien und Schuhwaren verboten (Nr. 72 im Anhang XVII der REACH-VO Nr. 1907/2006).

In diesem Zusammenhang und zur Erinnerung, weist INMAS darauf hin, dass im Juni diesen Jahres Blei auf die REACH SVHC (Substances of Very High Concern) Kandidatenliste aufgenommen wurde.

Das bedeutet: Sollte ein Erzeugnis die Blei-Konzentrationsgrenze von 0,1% überschreiten, bestehen Kommunikationspflichten in der Lieferkette. Hersteller und Lieferanten von Erzeugnissen (z.B. Halbzeugen, Bauteilen, Maschinen, Elektroartikel etc.) müssen dann ihre gewerblichen Kunden informieren. Für Maschinen heißt das konkret, dass jedes kleinste Erzeugnis des Gesamterzeugnis als Bezugsgröße für die Berechnung herangezogen wird.

Das alles bedeutet allerdings noch kein Verbot, Registrierung oder Zulassungspflicht für Blei. Erst nach den Schritten „Bewertung“ (wie Tonnage, Verbreitungsgrad der Verwendung und Folgeabschätzung) wird entschieden, ob der Zulassungsprozess anläuft.