DIN EN ISO 4017

Neue Norm für Sechskantschrauben mit Gewinde bis Kopf.

Ebenfalls im Oktober geändert wurde die Norm für Sechskantschrauben mit Gewinde bis zum Kopf, die DIN EN ISO 4017/2014-10

Grundsätzlich wurden keine gravierenden Änderungen vorgenommen. Wir haben für Sie einen kompletten Vergleich vorgenommen – die Ergebnisse des Vergleichs finden Sie hier…

Kundeninformation

Wichtige Kundeninformation

Nach Einführung des IntraNormas im Jahr 2009 wurde das Programm stetig erweitert, den Bedürfnissen unserer Kunden angepasst und professionalisiert.

Wer gut bleiben will, muss besser werden.
Diesem Grundsatz haben auch wir uns natürlich auch verschrieben.
Die Normung entwickelt sich ständig weiter und auch wir haben unsere Produkte für eine normative Unterstützung, mit dem Gedanken Ihnen die Arbeit zukünftig zu erleichtern, weiterentwickelt.

Somit wird unser Informations- und Normenverwaltungssystem „IntraNorma“ ab dem 01.12.2014 für alle Kunden eingeführt und ausschließlich zur Verfügung stehen.

Um Ihnen auch weiterhin die Hohe Qualität unserer Dienstleistung anbieten zu können, ist dieser Schritt unumgänglich.

Bei Fragen können Sie uns unter info@inmas.de erreichen.

Entwurf DIN EN ISO 9001:2014-08 veröffentlicht

Endlich ist sie da – Erscheinungsdatum der 2014-07-25 – der Entwurf der neuen ISO 9001.
Für diejenigen, die sich aktiv mit dem Inhalt des Entwurfes beschäftigen wollen, der Hinweis: die Einspruchsfrist endet am 25.09.2014.

Die Kommunikation ist hierbei über den Arbeitsausschuss NA147-00-01 AA zu führen.

Nachstehend möchten wir Sie über die Änderungen gegenüber den Ausgaben 2008-12 und der Berichtigung 1 aus 2009-12 informieren (diese und nachstehende Information ist ebenfalls unter www.beuth.de einzusehen).

Änderungen

Gegenüber DIN EN ISO 9001:2008-12 und DIN EN ISO 9001 Berichtigung 1:2009-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) die Norm wurde grundlegend überarbeitet.

Eine Übersicht der wesentlichen Änderungen findet sich in Anhang A;

b) die Abschnittsreihenfolge wurde verändert, damit sie mit der in den ISO-Direktiven festgelegten
Grundstruktur für Managementsystemnormen („High Level Structure“) übereinstimmt.
Im Zuge dessen wurde auch der Anhang zu Entsprechungen zwischen ISO 9001:2008 und ISO 14001:2004 entfernt, da zukünftig beide Normen der gleichen Struktur folgen werden;

c) der in den ISO-Direktiven festgelegte einheitliche Basistext, die gemeinsame Benennungen sowie die Basisdefinitionen für den Gebrauch in Managementsystemnormen wurden übernommen.
Neu sind in diesem Zusammenhang vor allem die folgenden Punkte:

  • es wurde ein Abschnitt 4 zur Bestimmung des Kontexts der Organisation eingefügt, der die Bestimmung der interessierten Parteien und ihrer für das Qualitätsmanagementsystem relevanten Anforderungen umfasst;
  •  es wurde der „risikobasierte Ansatz“ hervorgehoben (siehe vor allem 6.1);
  •  „dokumentierte Information“ wurde als neuer Sammelbegriff der bisher bekannten „dokumentierten Verfahren“ und „Aufzeichnungen“ eingeführt, die Forderung nach einem Qualitätsmanagementhandbuch ist entfallen;

d) anstelle von „Produkten“, was bislang „Dienstleistungen“ umfasste, wird nun ausdrücklich von „Produkten und Dienstleistungen“ gesprochen, um die Bedeutung der Norm für den Dienstleistungssektor hervorzuheben;

e) die für die Anwendung der ISO 9001 relevanten Begriffe und Definitionen aus der ISO 9000 wurden in das Dokument übernommen;

f) der prozessorientierte Ansatz würde gestärkt und neue Anforderungen wurden formuliert (siehe vor allem 4.4);

g) im Zusammenhang mit Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse in der Organisation wird der „Beauftragte der obersten Leitung“ für das Qualitätsmanagementsystem nicht mehr explizit gefordert;

h) Festlegungen zur Planung und Durchführung von Änderungen am Qualitätsmanagementsystem eingefügt (siehe 6.3);

i) Festlegungen zu Tätigkeiten nach der Lieferung des Produkts bzw. Erbringung der Dienstleistung eingefügt (siehe 8.5.5);

j) durch die Formulierung der Anforderungen erübrigt sich die bisherige Option, bestimmte Anforderungen als „nicht zutreffend“ auszuschließen (siehe 4.3);

k) das „Wissen der Organisation“ wird als Ressource explizit aufgenommen (siehe 7.1.6);

l) ein Anhang B wurde aufgenommen, in dem die Grundsätze des Qualitätsmanagements dargestellt sind;

m) in Anhang C wurde eine Übersicht über die Normen der ISO 10000-Reihe aufgenommen, die Organisationen bei der Einführung oder bei Verbesserungsanliegen ihrer Qualitätsmanagementsysteme, deren Prozesse oder deren Tätigkeiten unterstützen können

Was denn jetzt, Lastenheft oder Pflichtenheft?

Wir möchten Ihnen gerne helfen!

Lastenheft oder Pflichtenheft?

Sehr oft schon für die meisten eine Fangfrage, die in vielen Fällen so beantwortet wird:

„Ja, Lasten- und Pflichtenheft erstellen wir auch.“

 Deswegen an dieser Stelle nun, die Definition von Lasten- und Pflichtenheft frei formuliert:

Lastenheft:

Im Lastenheft wird definiert, was oder wofür zu lösen ist. Das Lastenheft wird vom Auftraggeber erstellt, es dient als Ausschreibungs-, Angebot- und/oder Vertragsgrundlage.

Pflichtenheft:

Im Pflichtenheft wird definiert, wie und womit die Anforderungen zu realisieren sind. Das Pflichtenheft wird in der Regel nach der Auftragserteilung vom Auftragnehmer erstellt, ggf. unter Mitwirkung des Auftraggebers.

Ein hilfreiches Nachschlagewerk zum Thema Lasten/-Pflichtenheft finden sie in VDI/VDE 3694:2008-01

Der große Vorteil von Pflichtenheften ist, dass diese als verbindliche Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, also als Vertragsgegenstand, zu sehen sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Erstellung und Einhaltung von Pflichtenheften mit äußerster Präzision und Genauigkeit zu erfolgen hat. Wichtig ist auch, eine Vorgehensweise vertraglich zu vereinbaren, z.B.wie bei nachträglichen Änderungswünschen vorgegangen werden soll!

Gut ausgearbeitet Lastenhefte oder Pflichtenhefte geben wenig Spielraum für Auftragnehmer oder Auftraggeber und können somit für eine stressfreie Abwicklung des jeweiligen Auftrages beitragen.

 Tipp:

An alle Personen, die ein Lastenheft oder ein Pflichtenheft zu erstellen haben – stellen sie sich vor, sie müssen ihren eigenen Ehevertrag ausarbeiten!

 Falls hier weitere Fragen entstehen sollten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

DIN 6789:10-2013 Verfälschungssicherheit und Qualitätskriterien für die Freigabe digitaler Produktdaten

Das ist sie nun, die einzig übriggebliebene Norm aus der Normenreihe Dokumentationssystematik!

Kurz zurück geschaut, war diese DIN Normenreihe, die ursprünglicher Weise aus sieben Teilen bestand, teilweise nicht mehr zeitgemäß.  Auf der anderen Seite jedoch grundlegende Wissensträger zur Handhabung von Dokumente im Unternehmen.

Durch die Errungenschaften vieler CAD Systeme und deren Möglichkeiten innerhalb der technischen Produktdokumentation, war es notwendig die Teile 1-4 ersatzlos zurück zu ziehen.

In den Teilen 5-  7 dieser Normenreihe, ließ sich der Normensetzer über die Freigabe der technischen Produktdokumentation aus, die Verfälschungssicherheit digitaler technischer Dokumentation und über die Qualitätskriterien für Freigabeprozesse digitaler Produktdaten.

Für alle diejenigen, die sich jemals mit dem Thema Produkthaftung auseinandergesetzt haben, die jemals digitale Daten versendet haben oder die sich jemals mit Archivierung von digitaler Daten auseinandersetzen mussten, waren diese nationalen Normen das Nachschlagewerk schlechthin!

Mit der Ausgabe Oktober 2013 ist die DIN 6789 aus dieser Normenreihe übriggeblieben. In dieser Norm werden die Teile 5- 7 zusammen gefasst.

„Die Norm schafft Voraussetzungen dafür, dass die entsprechenden Dokumente für die Wiederbenutzung im Geschäftsprozess (z.B. bei späteren Produktmodifikationen) gesichert zur Verfügung stehen. „

 Natürlich an dieser Stelle gemeint, das digitale Archivieren von Dokumenten, allein die Frage zu beantworten:

Wer in Ihrem Hause darf scannen, wann darf gescannt werden, und wer kontrolliert die Verwertbarkeit? Die Antwort auf diese  Frage ist ganz einfach.

Hierzu gehen wir nochmal zurück auf das Zitat aus dem Anwendungsbereich – soll heißen: Die Personen in Ihrem Unternehmen, die scannen darf, stellt auch sicher, dass entsprechende Dokumente für die Wiederbenutzung im Geschäftsprozess bei späteren Produktmodifikationen auch sicher zur Verfügung stehen. Wir hoffen, dass es eine solche Person in Ihrem Unternehmen gibt!

Aus Copyrightgründen dürfen wir an dieser Stelle leider nicht den gesamten Anwendungsbereich dieser Norm zitieren. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend sich diese Norm zu beschaffen, denn nach unserem Dafürhalten gibt es mit Sicherheit in fast allen Unternehmungen in unserem Lande diesbezüglich Handlungsbedarf, falls vorhanden, legen Sie diese Norm ihrer Rechtsabteilung vor.

 Für diesen Fall nun doch noch ein Zitat aus dem Anwendungsbereich dieser Norm:

 „Diese Norm schafft Voraussetzungen dafür, dass Risiken in Folge von anzweifelbaren Nachweisdokumenten (z.B. in Produzentenhaftungsfällen) reduziert werden.“

 Falls hier weitere Fragen entstehen sollten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

DIN EN 60079-0:2013-04

Explosionsgefährdete Bereiche Teil 0: Betriebsmittel – Allgemeine Anforderungen

(IEC 60079-0:2011, modifiziert + Cor. :2012)

Im April 2013 ist die DIN EN 60079-0 in aktualisierter Ausgabe erschienen.

Mit diesem Teil werden die entscheidenden Anforderungen an die Konstruktion, Prüfung und Kennzeichnung von elektrischen Geräten und Ex-Bauteilen, die in explosionsgefährdeten Bereichen (Gas- und oder Staubatmosphäre) eingesetzt werden, festgelegt.

Im Wesentlichen werden zusätzliche Prüfanforderungen für den Gebrauch, der außerhalb des üblichen Temperatur- und Druckbereichs sowie Sauerstoffgehaltes liegt, spezifiziert. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf die Zündschutzarten wie zum Beispiel die druckfeste Verkapselung oder die Eigensicherheit gelegt.

Bitte beachten Sie, dass diese Norm nur Anforderungen an die Sicherheit festlegt, die sich unmittelbar auf die Explosionsgefahr beziehen. Dabei handelt es sich um Zündquellen, bei denen einen Zusammenhang mit der Gerätearte festgestellt worden ist. Zu diesen Zündquellen zählen heiße Oberflächen, mechanisch erzeugte Funken, Thermitreaktionen ausgelöst durch einen mechanischen Schlag, elektrische Lichtbogenbildung und Entladung statischer Elektrizität in üblichen Industrieumgebungen.

Mit dieser grundlegenden Norm für den EX-Schutz kommen wesentliche inhaltliche Ergänzungen daher.

  • Beispiele hierfür sind:
  •  die Erweiterung einer optionalen Möglichkeit zur „X“- Kennzeichnung von nichtmetallischen Gehäusematerialien,
  • Materialspezifizierungen für Kunststoffe und Elastomere inklusiver der UV-Beständigkeit
  • Halbrundkopfschrauben als Sonderverschluss
  • Wegfall der IP-Kennzeichnung für die Gruppe III
  •  etc.

Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger  wird von dieser Norm ein wesentlich größerer Bereich an Geräten abgedeckt. Weiter wird die Kennzeichnung klarer herausgestellt und Prüfwerte sowie Prüfanforderungen sind überarbeitet worden.

Erfolgreicher Normentag

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Am 07. März fand der 13. Bremer Normentag in der Handelskammer Bremen statt.

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne die kompletten Vorträge der Veranstaltung zu.

Auszüge der Vorträge:

Produktpiraterie

IEC 82079-1

Betriebsanleitungen

Bedienungsanleitungen-aus-juristischer-Sicht.pdf

Professionelle Werkstoff- und Bauteilsubstitution in globalen Märkten – Risiken minimieren durch Einsatz von internationalen Normen und Datenbanken

 

 

Mit Normen gegen Produktpiraten

Produktpiraterie macht nach Schätzungen des internationalen Staatenbundes OECD rund 5 bis 7 Prozent des Welthandels aus. Markenkleidung, Software, Musik, Haushaltselektronik und sogar ganze Maschinen werden mit fremden Federn geschmückt, um sie teurer verkaufen zu können – meist zu Lasten derjenigen, deren Namen und Logos zu Unrecht genutzt werden.

Der Schutz vor diesem illegalen Treiben gehört zu den neueren Anwendungsfeldern der Normung, die am Sonntag, 14. Oktober, zum 43. Mal mit einem internationalen Gedenktag ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt wird. Auch die INMAS GmbH nutzt diesen Anlass, um auf die wirtschaftliche Bedeutung von Normung und Standardisierung hinzuweisen.

Mehr als 6 Milliarden Euro gehen alleine dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau jährlich durch Produktpiraterie verloren, wie eine Umfrage des Branchenverbands VDMA ergeben hat. Experten aus Industrie, Forschung und Verbänden suchen nun international nach den besten Methoden der Fälschungssicherung, um entsprechende Normen zu erarbeiten. Neben technischen Maßnahmen werden auch Möglichkeiten untersucht, mit denen die Fälschung von Prüfzertifikaten und behördlichen Zulassungen eingedämmt werden kann. Beim Deutschen Institut für Normung (DIN) hat in diesem Jahr ein Ausschuss, der sich mit Produktpiraterie beschäftigt, die Arbeit aufgenommen.

Die Einführung solcher und anderer Normen bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, beginnend mit dem Know-how-Transfer bei sogenannten “Best-Practice”-Lösungen. Gleichzeitig helfen die Standards bei der unternehmensübergreifenden und internationalen Zusammenarbeit. Nicht zuletzt führt dies auch zu einem effizienteren Einsatz von Produktionsmitteln, von dem auch die Endverbraucher durch niedrigere Preise profitieren.

Die INMAS GmbH berät zahlreiche Unternehmen in verschiedenen Branchen beim Einsatz von Normen, um Produktionsabläufe schlank zu halten und größtmögliche Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Weitere Informationen:

info@inmas.de

INMAS beim Rexroth InfoDay

Manfred Skiebe bei Bosch RexrothWer in einem technischen Beruf arbeitet, muss sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Regelungen in seinem Feld informieren, um keine unnötigen Risiken einzugehen. Daher bietet die Bosch Rexroth AG, einer der weltweit führenden Spezialisten von Antriebs- und Steuerungstechnologien, seinen Kunden und Angestellten auf den regelmäßig stattfindenden „Rexroth InfoDays“ einen Überblick über wichtige Neuerungen. Im September zum zweiten Mal mit dabei: Normen-Experte Manfred Skiebe, Inhaber der INMAS GmbH in Bremen, mit einem Vortrag über die EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die funktionale Sicherheit für Maschinen und Anlagen.

Bei Bosch Rexroth hat das Thema Maschinensicherheit einen hohen Stellenwert. Mit „Safety on Board“ bietet das Unternehmen intelligente, technologieübergreifende Lösungen und Beratung, sowohl für Neukonstruktionen als auch für bestehende Anlagen. „Der kontinuierliche Austausch mit Experten wie Manfred Skiebe gewährleistet, dass alle Beteiligten immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung sind“, teilt Bosch Rexroth mit.

„Bei den vielen gesetzlichen Änderungen auf EU- und Bundesebene ist es nicht einfach, am Ball zu bleiben“, erklärt Skiebe. „Das gilt erst recht für die Vielzahl an Normen, die zur rechtssicheren Umsetzung der Richtlinien und Gesetze beachtet werden müssen. Durch die Einführung strukturierter Prozesse lässt sich das Problem jedoch in den Griff bekommen – dann ist der laufende Aufwand recht gering und die Sicherheit vor Geld- und Gefängnisstrafen groß.“ Auch die Ein- und Verkaufspreise könnten durch einen klugen Umgang mit Gesetzen und Normen optimiert werden, so Skiebe.

Die Teilnehmer des Rexroth InfoDays erfuhren, wie weit das Thema Maschinensicherheit mit aktuellen Richtlinien und Normen in ihre unterschiedlichen Tätigkeiten hineinreicht – und wie unterhaltsam es präsentiert werden kann. Auf dem nächsten Rexroth InfoDay wird Manfred Skiebe daher voraussichtlich erneut die aktuellen Entwicklungen vorstellen.