Metallische Werkstoffe der BRIC-Staaten – Sorten, Bezeichnung, Erfahrungen

Tagung am 23. April 2013 in Düsseldorf

Die Wachstumsmärkte der BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China sind hochattraktiv. Aufgrund der ansteigenden internationalen Verflechtung in der Konstruktion und Fertigung sowie Material- und Bauteilbeschaffung verstärken viele deutsche Unternehmen zusehends ihr Engagement in diesen Ländern. Das immense Potential kann jedoch nur ausgeschöpft werden, wenn hinreichende Kenntnisse über die in den BRIC-Staaten verfügbaren Werkstoffe, Erzeugnisse und Prüfverfahren verfügbar sind.

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Risikobeurteilung in 5 Schritten: die INMAS-Methode

Zahlreiche Produkte müssen als Nachweis ihrer Sicherheit eine CE-Kennzeichnung tragen, wenn sie innerhalb der Europäischen Union in den Verkehr gebracht werden. Für Hersteller und Importeure ist dies mit der Durchführung einer Risikobeurteilung verbunden: mögliche Gefahren sollen vorab identifiziert und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. In der Praxis stellt der Prozess jedoch besonders kleine und mittlere Unternehmen oft vor Probleme, denn die Umsetzung einer Risikobeurteilung erfordert die Kenntnis zahlreicher staatlicher Vorgaben und Normen.

Die INMAS GmbH, die Unternehmen in Fragen der Normung und Standardisierung unterstützt, bricht den Vorgang daher in fünf übersichtliche Schritte herunter:

  1. Produkt kennenlernen und verstehen: Längst nicht alle Gefahren auf Anhieb erkennbar, denn nicht immer werden Produkte von den Anwendern so eingesetzt, wie es sich die Hersteller vorgestellt hatten
  2. Normen recherchieren: Unter vielen tausend Normen müssen die Relevanten herausgefiltert werden
  3. Gefährdungen identifizieren: Hier werden parallel die Gefahrenstellen des Produkts beschrieben, seine gesamten Lebensphasen analysiert und die möglichen Folgen der Gefahren ermittelt
  4. Maßnahmen definieren: Wie werden die Gefahren vermieden oder minimiert?
  5. Dokumentation erstellen: Der Prozess muss noch Jahre später rechtssicher dargestellt werden können, falls doch etwas schiefgeht

Unternehmen sind oft mit der Menge an Vorgaben, die berücksichtigt werden müssen, überfordert. Wer den Prozess daher nicht alleine abwickeln möchte, wird von INMAS auf Wunsch umfassend unterstützt. Unternehmen können dabei nicht nur auf die langjährige Erfahrung des INMAS-Teams zugreifen, sondern erhalten auch eine individuell angepasste Software, die ihnen dauerhaft hilft, vergleichbare Produkte schnell und sicher zu beurteilen. Die Gefährdungen und anzuwendenden Normen werden von INMAS im Programm „CE-Ready“ hinterlegt und bei Bedarf regelmäßig aktualisiert, sodass sich die Anwender nicht darum kümmern müssen.

Der weitere Verlauf der Risikobeurteilung liegt dann in den Händen des Herstellers oder Importeurs. „Wir wollen, dass das Wissen zur Vermeidung von Gefahren im jeweiligen Unternehmen bleibt“, betont INMAS-Geschäftsführer Mario Haake. „Das zähe und zeitraubende Durcharbeiten von Normen entfällt aber, wenn wir einbezogen werden.“

Weitere Informationen:
info@inmas.de

4. Auflage des CE-Report erschienen

Nicht zwischen die bürokratischen Mühlen geraten

Dies ist die mittlerweile 4. Ausgabe des Reports „CE-Umsetzung in Unternehmen“, den die INMAS GmbH 2011 ein erstes Mal herausgegeben hat. Dieser praxisnahe Leitfaden hat von Anfang an großen Anklang gefunden, was nicht wundert: Denn die erfolgreiche deutsche Industrie ist gefordert, wenn es um Fragen an der Schnittstelle zwischen Technik, Recht und Vertrieb geht.mehr…

 

Normen- und CE-Schulungen für China

INMAS kooperiert mit China Education & Training Center Hamburg

Chinesische Produkte, die auf den deutschen Markt gelangen, entsprechen nicht immer den gesetzlichen Anforderungen an Produktsicherheit und Qualität. Denn für asiatische Anbieter ist es oft schwer, den Dschungel an deutschen und europäischen Regularien zu durchdringen. Das China Education & Training Center Hamburg  (CETC) kooperiert daher jetzt mit dem Institut für Normenmanagement Manfred Skiebe (INMAS), das Beratung und Schulungen rund um Normung und CE-Kennzeichnung anbietet.

Die Zusammenarbeit wurde mit zwei Schulungen für chinesische Delegationen in Hamburg und Nürnberg gestartet. Aufgrund der positiven Resonanz wollen INMAS-Gesellschafter Manfred Skiebe und CETC-Direktorin Susanne Ritter die Zusammenarbeit nun verstetigen.

Ein wesentlicher Inhalt der Schulungen ist die CE-Kennzeichnung, die auf vielen Produkten angebracht werden muss, um die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zu signalisieren. Damit dies rechtssicher bewältigt werden kann, müssen die chinesischen Unternehmen vor allem die Normung nach DIN, EN und VDE berücksichtigen. Ein weiteres wichtiges Gebiet, das in den Schulungen vorgestellt wird, ist die Risikobeurteilung. Auch sie muss den gesetzlichen Anforderungen genügen, damit Waren in den europäischen Markt eingeführt werden dürfen.

Nicht zuletzt weist Manfred Skiebe auf das RAPEX-System der Europäischen Union hin: Auf dieser Internet-Plattform werden unsichere Produkte und ihre Anbieter öffentlich sichtbar gemacht. Dies kann für die betroffenen Unternehmen – von denen viele aus Ostasien kommen – zu massiven Geschäfts- und Imageschäden führen. „Fundierte Kenntnisse über Normung und CE-Kennzeichnung erhöhen sowohl die Sicherheit für die europäischen Verbraucher als auch für die chinesischen Anbieter“, betont Manfred Skiebe.

Auch die CETC-Direktorin Frau Susanne Ritter äußert sich positiv über die neue Zusammenarbeit: „Internationale Standards werden in der globalisierten Welt von heute immer wichtiger. In INMAS haben wir einen hervorragenden Ansprechpartner für diesen Themenkomplex gefunden!“ Das CETC, das zum Spezialreiseveranstalter CAISSA Touristic in Hamburg gehört, organisiert und veranstaltet bereits seit dem Jahr 2003 jährlich bis zu 30 Seminarreisen für hochkarätige chinesische Delegationen aus Politik und Wirtschaft.

Weitere Informationen:
Manfred Skiebe
Institut für Normenmanagement Manfred Skiebe (INMAS)
Tel. 0171 52 47 349
E-Mail manfred@skiebe.info