Risikobeurteilung

Was ist eigentlich ein Risiko?
Die Norm zur Sicherheit von Maschinen DIN EN ISO 12100 definiert den Begriff „Risiko“ als eine Kombination zweier Faktoren:

  • das Ausmaß eines möglichen Schadens
  • die Wahrscheinlichkeit, mit der der Schaden eintritt

Gemäß der [Link]europäischen Maschinenrichtlinie ist jeder Hersteller in der EU dazu verpflichtet, eine Risikobeurteilung seiner Maschine vorzunehmen. Für die Praxis bietet die DIN EN ISO 12100 hierfür eine grundlegende Orientierung. Die konkreten Gefährdungen werden jeweils in den harmonisierten Typ-C-Normen beschrieben.

Eine Risikobeurteilung beginnt mit der Risikoanalyse. Hier werden die Grenzen der Maschine festgelegt und mögliche Gefährdungen identifiziert, auf deren Grundlage eine Risikoeinschätzung erfolgt. Anschließend werden Maßnahmen zur Risikominderung beschrieben und umgesetzt. Dieser Prozess wird gegebenenfalls mehrmals durchlaufen, bis das Risiko auf ein akzeptables Maß minimiert worden ist.

Was bleibt, sind die Restrisiken. Diese müssen beschrieben und allen Benutzern der Maschine in einer Benutzerinformation zugänglich gemacht werden. Die Benutzerinformation umfasst sowohl Hinweisschilder an der Maschine als auch eine Betriebs- und Montageanleitung.

Wichtig:

  • Ohne eine vollständige Risikobeurteilung ist die Erstellung einer Betriebsanleitung nicht möglich!
  • Laut Produktsicherheitsgesetz stellt eine unvollständige oder fehlerhafte Betriebsanleitung eine Ordnungswidrigkeit dar. Es drohen hohe Bußgelder und Schadensersatzforderungen!

Wir erstellen Risikobeurteilungen nach der INMAS-Methode. Dabei unterstützen wir Sie vor allem bei der zeitaufwändigen Normenrecherche. Darüber hinaus geben wir Ihnen mit CE-Ready ein leistungsstarkes Tool an die Hand, das Sie strukturiert durch die Risikobeurteilung führt.