Kundeninformation

Wichtige Kundeninformation

Nach Einführung des IntraNormas im Jahr 2009 wurde das Programm stetig erweitert, den Bedürfnissen unserer Kunden angepasst und professionalisiert.

Wer gut bleiben will, muss besser werden.
Diesem Grundsatz haben auch wir uns natürlich auch verschrieben.
Die Normung entwickelt sich ständig weiter und auch wir haben unsere Produkte für eine normative Unterstützung, mit dem Gedanken Ihnen die Arbeit zukünftig zu erleichtern, weiterentwickelt.

Somit wird unser Informations- und Normenverwaltungssystem „IntraNorma“ ab dem 01.12.2014 für alle Kunden eingeführt und ausschließlich zur Verfügung stehen.

Um Ihnen auch weiterhin die Hohe Qualität unserer Dienstleistung anbieten zu können, ist dieser Schritt unumgänglich.

Bei Fragen können Sie uns unter info@inmas.de erreichen.

Save the date

Bitte merken Sie sich doch schon mal den 15. Normentag am
26. März 2015 im BITZ von 10:00 Uhr bis ca.16:30 Uhr vor.

Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit zu einem interessanten Thema einen Vortrag zu halten (ca. 45 min.) oder vielleicht haben Sie Vorschläge?
Für uns ist es immer wichtig Kunden/Interessenten zu Wort kommen zu lassen.

DIN 18800-7 – Übergangsfrist endlich abgelaufen!

Die weitere Übergangsfrist der DIN 18800-7 ist nunmehr abgelaufen.
Einen „Richtigen“ Nachfolger für die DIN 18800-7 gibt es nicht. Der Regelsetzer empfiehlt an dieser Stelle die Anwendung der DIN EN 1090-2.

Der vermeintliche Nachfolger entpuppt sich jedoch als ein komplett neu aufgesetztes Normenwerk. Deutlich gehobene Ansprüche, die sich nicht nur um das Schweißen ranken, sind in der DIN EN 1090-2 sehr ausführlich beschrieben. Eine entscheidende Neuerung ist, dass die Bezeichnung des Eignungsnachweises (a-e) durch die Anwendung und Begrifflichkeit der Ausführungsklasse ersetzt worden ist.

Nicht zu vergessen an dieser Stelle ist ebenfalls die anzuwendende DIN 1090-3 „Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Teil 3: Technische Regeln für die Ausführung von Aluminiumtragwerken“.

Nachstehend ein Überblick darüber, was aus der DIN EN 18800 Reihe geworden ist – dort die Darstellung sämtlicher Nachfolger.

 

 

Normentreffen

Am 27. März 2014 findet das Normentreffen in der

Fahrenheitstraße 1, 28359 Bremen, im BITZ, Raum K4 von 10:00 bis 16:00 Uhr statt.

 

Normentreffen INMAS GmbH

vorläufige Agenda

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bis 10:00 Uhr Eintreffen der Kunden/Teilnehmer

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10:15 Uhr Eröffnung/Begrüßung

                   Begrüßung: Herr Mario Haake, Geschäftsführer

                   Moderation: Herr Karl-Heinz Freitag

  • Vorstellung neuer Mitarbeiter
  • Vorstellung unserer neuen Niederlassung/IntraNorma II
  • Rechtsvorschriften-Management, Herr Michael Broda, Sauer-Danfoss GmbH & Co. OHG, ANP-HH


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12:00 Uhr bis 12:45 Uhr Mittagspause

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ab 12:45 Uhr 

  • Industrie 4.0

Herr Dipl.-Ing. Holk Traschewski

  • Standardisierungsmanagement

Herr Dipl.-Ing. Dominik Brunner, Lloyd Dynamowerke GmbH & Co.KG

  • ISO 9001:2015

Herr Sascha von Nethen, EuroConsult Deutschland GmbH

  • Risikobeurteilung – CE-Ready in der Praxis

Herr Mathias Ohmes, CHS Spezialcontainer Shelter and Engineering GmbH

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15:30 Uhr Abschlussdiskussion

Die Veranstaltung endet gegen 16:00 Uhr

Anmeldungen unter Tel.: 0421 45 89 314 oder tskiebe@inmas.de

 

Was denn jetzt, Lastenheft oder Pflichtenheft?

Wir möchten Ihnen gerne helfen!

Lastenheft oder Pflichtenheft?

Sehr oft schon für die meisten eine Fangfrage, die in vielen Fällen so beantwortet wird:

„Ja, Lasten- und Pflichtenheft erstellen wir auch.“

 Deswegen an dieser Stelle nun, die Definition von Lasten- und Pflichtenheft frei formuliert:

Lastenheft:

Im Lastenheft wird definiert, was oder wofür zu lösen ist. Das Lastenheft wird vom Auftraggeber erstellt, es dient als Ausschreibungs-, Angebot- und/oder Vertragsgrundlage.

Pflichtenheft:

Im Pflichtenheft wird definiert, wie und womit die Anforderungen zu realisieren sind. Das Pflichtenheft wird in der Regel nach der Auftragserteilung vom Auftragnehmer erstellt, ggf. unter Mitwirkung des Auftraggebers.

Ein hilfreiches Nachschlagewerk zum Thema Lasten/-Pflichtenheft finden sie in VDI/VDE 3694:2008-01

Der große Vorteil von Pflichtenheften ist, dass diese als verbindliche Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, also als Vertragsgegenstand, zu sehen sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Erstellung und Einhaltung von Pflichtenheften mit äußerster Präzision und Genauigkeit zu erfolgen hat. Wichtig ist auch, eine Vorgehensweise vertraglich zu vereinbaren, z.B.wie bei nachträglichen Änderungswünschen vorgegangen werden soll!

Gut ausgearbeitet Lastenhefte oder Pflichtenhefte geben wenig Spielraum für Auftragnehmer oder Auftraggeber und können somit für eine stressfreie Abwicklung des jeweiligen Auftrages beitragen.

 Tipp:

An alle Personen, die ein Lastenheft oder ein Pflichtenheft zu erstellen haben – stellen sie sich vor, sie müssen ihren eigenen Ehevertrag ausarbeiten!

 Falls hier weitere Fragen entstehen sollten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Risikobeurteilung mit einer neuen Generation Typ C Norm

Das Erteilen der CE-Kennzeichnung und das dafür notwendige Procedere, ist mittlerweile bei sehr vielen Unternehmungen angekommen. Angekommen ist auch, dass das vorhandene Normenwerk, vielerseits für den Hersteller nicht ausreicht.

Dies hat nun mehrere Normensetzer (Normenausschuss Maschinenbau) dazu bewegt,sich verschiedensten Maschinen- und Anlagen zu widmen und dafür ein spezielles Verfahren zur Risikobeurteilung und Risikominderung zu erarbeiten.

Ein Beispiel dafür ist die DIN EN ISO 14798:2013-04 Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige – Verfahren zur Risikobeurteilung und –minderung. Stark angelehnt an den Inhalt der ISO 12100 heißt es hier in den Anwendungsbereich dieser Norm: Zweck dieser internationalen Norm ist es, ein Verfahren für die Entscheidungsfindung hinsichtlich der Sicherheit von Aufzügen

  1. Während des Entwurfs, des Baus, des Einbaus und der Wartung von Aufzügen, Aufzugbauteilen und –systemen,
  2. bei der Erarbeitung generischer Verfahren für die Nutzung, den Betrieb, die Prüfung, die Übereinstimmungsnachweise und die Wartung von Aufzügen und
  3. bei der Erarbeitung technischer Spezifikationen und Normen, die die Sicherheit von Aufzügen betreffen,

bereitzustellen.

Und dies wird im Anschluss in dieser Norm hervorragend beschrieben. Dem Normensetzer ist hier ein Regelwerk gelungen, das gerade für diesen Bereich zum Thema Sicherheit keine Fragen mehr offen lässt. Der Hersteller dieser Produkte ist mit dieser Norm an beide Hände genommen, ihm wird komplett erklärt wie er zu einer sicheren CE-Kennzeichnung gelangt und wie im Nachhinein die Produktsicherheit in allen Lebensphasen gewährleistet werden kann.

Besonders interessant finden wir den Anhang E dieser Norm, in dem die Aufgabe des Moderators bei der Durchführung der Risikobeurteilung beschrieben wird.

Wir empfehlen an dieser Stelle, auch für diejenigen Maschinenanlagenbauer, die zufälligerweise keine Aufzüge, Fahrtreppen oder Fahrsteige herstellen, sich ggf. ein Exemplar zu beschaffen, um Anregungen und Ansätze innerhalb der Betrachtung von Risiken und deren Minderung auf die eigenen Produkte umzulegen.

 Gerne helfen wir Ihnen an dieser Stelle weiter.

Made in Germany unter Beschuss

Die Bezeichnung „Made in Germany“ hat ihren Ursprung nicht in Deutschland, sondern in Großbritannien – und war als Warnung gedacht.

Nach dem Handelsmarkengesetz von1887 mussten aus Deutschland importierte Waren gekennzeichnet sein. Die Briten wollten so ihre Wirtschaft schützen und Verbraucher davon abhalten, die vermeintliche deutsche Billig-Konkurrenz zu kaufen. Doch die Aufschrift stand schon bald für das Gegenteil: für Qualität.

Grundsätzlich können Firmen „Made in Germany“ auf ihren Produkten selbst platzieren oder bei privaten Dienstleistern wie dem TÜV, Zertifikate erwerben. Für die Einfuhr in bestimmte Staaten wie die USA und Saudi-Arabien ist die Herkunftsbezeichnung verpflichtend. Eine offizielle Vergabestelle oder einheitliche Kriterien gibt es nicht, die Hersteller nutzen „Made in Germany“ auf eigene Verantwortung. Haben Zollbehörden, Konkurrenten oder Verbraucher Zweifel, ob eine Ware das Siegel verdient, müssen jedoch Beweise her. In der Praxis spielen Regeln aus dem Zollamt eine wichtige Rolle. Demnach hat eine Ware ihren Ursprung in Deutschland, wenn dort letzte „wesentliche“ Be-oder Verarbeitung stattgefunden hat. Weil die EU die Regeln für Herkunftsbezeichnungen bei Importen überarbeiten will, schlug nun die deutsche Industrie Alarm. Sie befürchtet, dass sich auch die Kriterien für „Made in Germany“ verschärfen könnten.

Nationale Normen greifen in harmonisierte Normen ein

Wie bereits am 10. Juni 2013 mitgeteilt, ist die Bauproduktenverordnung 305/2011 voll umfänglich in Kraft getreten.

Bei der Umsetzung der Bauproduktenverordnung, dort die harmonisierten Normen, gibt es eine Besonderheit: nationaler Anhang (NA).

Grundsätzlich gilt,  dass harmonisierte Normen von den europäischen Normungsinstitutionen verabschiedet und veröffentlicht werden und somit rechtsverbindlich für alle Mitgliedstaaten der europäischen Union sind.

Der Normenausschuss Bauwesen (NABau) hat hier Normenwerke veröffentlicht, die das Anwenden von Bauprodukten in Bauwerken beschreiben.

Speziell zum Thema Holzwerkstoffe wurde die Normenreihe DIN 20000 veröffentlicht, die sich, aufgeteilt in die verschiedensten Teile, inhaltlich auf harmonisierten Normen beziehen und deren nationalen Anhänge.

An dieser Stelle setzen jedoch in Deutschland der NABau-Beirat und die Bauministerkonferenz an und beschließen, dass nationale Anwendungsnormen (z.B. die DIN 2000 Reihe)  ggf.das harmonisierte Normenwerk aushebeln darf.

Im Vorwort der jeweiligen Anwendernormen, wird darauf hingewiesen, dass dieses Normenwerk zur Ergänzung der jeweiligen harmonisierten Normen mit dem jeweiligen nationalen Anhang zu verwenden ist.

Dies wiederum bedeutet für den Normenanwender, dass er sich nicht nur um die originäre harmonisierte Norm und deren nationalen Anhang kümmern muss, sondern sich auch noch auf die Suche begeben muss, um etwaige Anwendernormen zu bestimmten harmonisierten Normen zu finden, die ggf. eine andere Basis beinhalten, als die europäischen harmonisierten Normenwerke.

Was das im Hinblick auf die interne und externe Dokumentation bedeutet, den nachhaltigen Wettbewerb auf den europäischen Markt und die damit verbundene CE-Kennzeichnung, mögen wir an dieser Stelle erst gar nicht vertiefen!

Gerne helfen wir Ihnen an dieser Stelle weiter, wenn es um die Informationen geht, welche Normen für Ihr Produkt dringender Weise anzuwenden sind.

NEUE RICHTLINIE 2011/65/EU ERSETZT 2002/95/EG

Viele unserer Kunden fragen noch, RoHs, was ist das für eine Richtlinie?

Es handelt sich hierbei um die Richtlinie 2011/65/EU, die die erstmalig veröffentlichte RoHs – Richtlinie 2002/95/EG ablöst.

Weil es sich dann um die 2. RoHs – Richtlinie handelt, hat sich der Begriff „RoHs“ etabliert.
Diese Richtlinie löste bereits im Januar dieses Jahres seine Vorgänger komplett ab.

Was hat sich geändert?

1.Geltungsbereich
Der Geltungsbereich wurde auf alle elektrischen und elektronischen Geräte ausgedehnt.
Produktgruppen, wie z.B. Medizingeräte wurden mit erfasst.

2.Hersteller
Hersteller wurden verpflichtet einen Konformitätsnachweis nach folgenden Angaben zu erfüllen:

a.    Die Erstellung technischer Unterlagen zum Nachweis der Einhaltung der Stoffverbote
b.    Die Implementierung von internen Fertigungskontrollen und eine Gewährleistung durch geeignete Verfahren, dass     stets Konformität bei Serienfertigung sichergestellt ist
c.    Das Ausstellen einer EG-Konformitätserklärung
d.    Das Anbringung der CE-Kennzeichnung am Produkt
e.    Die Verpflichtung von Importeuren und Vertreibern sicherzustellen, dass die Hersteller o.g. Anforderungen eingehalten haben und eine Dokumentation gegenüber Behörden und Marktüberwachung vorlegen können

3. Importeure
Die Importeure wurden verpflichtet, bzw. müssen sicher stellen:

a.    Sicherstellung, dass die Hersteller ihre o. g. Verpflichtungen eingehalten haben
b.    Aufbewahrung einer verfügbaren Abschrift der EG-Konformitätserklärung für die Marktüberwachungsbehörden und Sicherstellung, dass die technischen Unterlagen diesen Behörden auf Verlangen vorgelegt werden können
c.    Sicherstellung, dass der Hersteller die Elektro- und Elektronikgeräte mit der CE-Kennzeichnung sowie seinem Namen, seinem eingetragenen Handelsnamen, seiner eingetragenen Handelsmarke und seiner Anschrift versehen hat.

Wertvolle Informationen zur Umsetzung der DIN EN 82079-1

Kurz nach Veröffentlichung der EN 82079-1“Erstellen von Gebrauchsanleitungen“, veröffentlicht das DIN ein hilfreiches Normenwerk, dass nach unserem Dafürhalten in jedem Unternehmen das Produktdokumentationen erstellt, vorliegen muss.

Es handelt sich hierbei um die DIN 2330: 2013-07 „Begriffe und Benennungen-allgemeine Grundsätze“, die nach nun mehr 20 Jahren überarbeitet wurde.

Der Anwendungsbereich dieser Norm dient der Verständigung innerhalb der Wirtschaftsakteure, wenn es um allgemeine Grundsätze für das Bilden von Definitionen und Benennungen und deren Anwendungen geht.

Sie beschreibt Zusammenhänge zwischen Gegenstand, Begriff und Sprache der einzelnen Akteure. Die Bedeutung und Wichtigkeit der Dokumentation, vorzugsweise der Gebrauchsanleitung, ist bei sehr vielen Unternehmen mittlerweile angekommen.

Deshalb ist es eben äußerst wichtig eine Struktur innerhalb einer Dokumentation zu haben, Grundsätze für das Erstellen von Definitionen zu kennen, Anforderungen an Benennungen formulieren zu können. All diese Anforderungen müssen verständlich und klar vom technischen Redakteur umgesetzt und für jeden Dritten klar und verständlich beschrieben werden.

In der DIN 2330 werden z.B. Verfahren und Grundsätze der Benennungsbildung beschrieben, die auch deutlich die Schwächen aufzeigen, die wir in sehr vielen Gebrauchsanleitungen entdecken mussten. Soll heißen, dass viele unterschiedliche Benennungen für gleiche Bauteile innerhalb einer Gebrauchsanleitung existieren, keine Eindeutigkeit bei der Auswahl der Benennung hergestellt wurde und Benennungen verwendet werden, die zu Missverständnissen führen können.

Anwender dieser Norm lernen Grundsätzliches, das sprichwörtliche „Kleine Einmaleins“, sich verständlich, kurz und strukturiert auszudrücken.

Hilfreiche Regelwerke zur Anwendung dieser Norm sind die DIN 2340 Kurzformen für Benennungen und Namen sowie die DIN 2342 Begriffe der Terminilogielehre.