CE-Beauftragter 5 Tage

Betrachtung aus der Sicht eines Herstellers

IHR NUTZEN

Die Anwendung der Maschinenrichtlinie ist nach wie vor für viele Unternehmen eine große Herausforderung.

Herausforderung hierbei heißt: Aufbau der Risikobeurteilung, Erstellung der Konformitätserklärung und schlussendlich die daraus abzuleitende Betriebsanleitung. Aufgaben von elementarer Bedeutung auf dem Weg, hin zur Produkt- und Rechtssicherheit

Die Teilnehmer zur Ausbildung zum CE-Beauftragten übernehmen im Unternehmen die Verantwortung für die normenkonforme CE-Kennzeichnung und die CE-konforme Dokumentation der Produkte.

Der CE-Beauftragte muss hierfür im Unternehmen so positioniert sein, dass:

  • er weisungsbefugt gegenüber allen im Unternehmen ist
  • direkt der Geschäftsleitung untersteht

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die notwendige Sachkenntnis für die technische Bewertung ihrer Produkte und darüber hinaus auch den rechtlichen Hintergrund in Hinblick auf die Produkt- und Rechtssicherheit ihrer Produkte.

In dieser 5-tägigen Ausbildung werden ein Großteil der europäischen Richtlinien erläutert, die zugehörigen harmonisierten Normen besprochen, um diese schlussendlich in einer echten Risikobeurteilung aktiv anzuwenden.

Am Ende der Ausbildung ist der CE-Beauftragte in der Lage auch unternehmensintern Mitarbeiter zu schulen und aktiv in den CE-Prozess zu integrieren.

Alle Teilnehmer sind nach der Schulung in der Lage, nicht nur die Bedeutung aus den Anforderungen ins Unternehmen zu tragen, sondern auch dafür zu sorgen, die notwendigen Schritte zu beschreiben, anzuschieben und zu kontrollieren.

Teilnehmerkreis

Diese Schulung richtet sich an Unternehmensleitung, Qualitätsmanagement und Konstruktionsleitung.

Abschluss                                                                                        

  • evtl. Zertifikat der TÜV Rheinland Akademie GmbH (PersCert TÜV)
  • Teilnahmebescheinigung der INMAS GmbH

Veranstaltungstermine

 

Preise

Teilnahmegebühr: 2.400,00 €
Prüfungsgebühren: 250,00 €

Inhalt

Rechtliche Grundlagen

  • Inhaltliche Darstellung des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG)
  • Stellung und Bedeutung von Verordnungen, Richtlinien und Normen
  • Vorhandensein, Bedeutung und Handlungsweise der Marktaufsicht
  • Verträge mit Kunden und Lieferanten
  • Rückrufmanagement

Richtlinien und harmonisierte Normen

  • Inhaltliche Darstellung der Maschinenrichtlinie
  • Klarheit in der Definition unvollständige Maschine / auswechselbare Ausrüstung
  • Zusammenhang und Umgang mit weiteren Richtlinien
  • Adaptieren von Sicherheitsnormen (Typ A, B, C)
  • Ansätze und das Verhalten im Umgang mit normativen Inhalten
    (konkrete Anwendung auf die Produkte der Teilnehmer)

Im- und Export

  • Zulassungsvoraussetzungen in Nordamerika, GUS und China
  • Vorgehensweise und Handhabung mit Dokumenten
  • Verhalten bei Nichtkonformität

CE Kennzeichnung

  • Interne und externe Abläufe
  • Risikobeurteilung aus Sicht des Anwenders
  • Vorgehensweise und Aufbau einer Risikobeurteilung (Lebensphasen – Fertigung bis zur Entsorgung)
  • Einbeziehung der Mechanik und Elektrik in das Gesamtkonzept
  • Verfahren zur Risikobeurteilung – verschieden Ansätze

Technische Dokumentation (intern / extern)

  • Grundlagen der Technischen Dokumentation
  • Aufbau und Inhalt einer CE konformen Betriebsanleitung
  • Verantwortlichkeiten und Sicherstellung in der Vorhaltung der Dokumentation
  • Anforderungen an Zukaufteilen und Eigenbauteilen
  • Warnzeichen und Kennzeichnungen

Risikobeurteilung

  • Erstellung einer Risikobeurteilung, praktische Anwendung des Erlernten