Risikobeurteilung

Beispiel des möglichen Aufbaus einer Risikoanalyse.

Beispiel des möglichen Aufbaus einer Risikoanalyse.

Was ist eigentlich Risiko?

Nach Definition der ISO 12100:

Kombination der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Schadens und seines Schadensausmaßes.

Die Risikoanalyse ist die Grundlage zur Beurteilung, ob die Ziele zur Risikominderung erreicht wurden, um daraus gegebenfalls ein Restrisiko zu definieren, das in der Betriebsanleitung als Benutzerinformation beschrieben werden muss.

Durch das Nutzen von harmonisierten Normen und der dort beschrieben Anforderungen ist es dem Hersteller möglich, entsprechende Maßnahmen zu beschreiben – Reduzierung der Gefährdung!

Nach neuerlicher Einschätzung, nach der Maßnahme, wird sichergestellt, dass die im Vorwege getroffenen Maßnahmen zur Reduzierung der Gefährdungen auch den gewünschten Effekt hatten. Um Restrisiken oder weitere Maßnahmen zu Benutzerinformationen zu beschreiben, besteht die Möglichkeit des Eintrags in die Rubrik „Weitere Maßnahmen“, die als Grundlage zur Erstellung der Betriebsanleitung oder der Montageanleitung von äußerster Wichtigkeit sind.

So kann eine Risikobewertung aussehen.

So kann eine Risikobewertung aussehen.

Ebenfalls wichtig an dieser Stelle: Ohne eine vollständige Risikobeurteilung ist die Erstellung einer Betriebsanleitung nicht möglich!

Gemäß Produktsicherheitsgesetz ist die Unvollständigkeit einer Betriebsanleitung ein Tatbestand und somit strafbar.

Wir erstellen Risikobeurteilungen nach der INMAS Methode.

Unabdingbar für jede Risikobewertung ist eine Normenrecherche, die wir immer zu Beginn unserer Risikobewertungen machen, um überhaupt wissen zu können, welche Sicherheitsnormen notwendig sind.