Gefährliche Produkte erkennen

Veröffentlicht am 26. April 2016 von in Allgemein

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Dass Firmen vor möglichen Gefahren eines Produkts warnen oder es sogar zurückrufen, ist kein Einzelfall. Allein im Jahr 2015 stufte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 186 Produkte als gefährlich ein.

Das geht aus dem Bericht „Gefährliche Produkte 2016“ hervor.

Nach dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) müssen Hersteller und In-Verkehr-Bringer für sichere Produkte sorgen. Hersteller sind haftbar für etwaige Schäden. Der Weg dahin ist oft langwierig und das Ergebnis nicht immer absehbar. Deswegen sollten Verbraucher beim Kauf von Produkten erst gar keine Risiken eingehen.

Konkrete Kauf-Tipps für sichere Produkte finden Verbraucher auf der Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de). Neben Checklisten für ausgewählte Produkte wie etwa Rasenmäher, bietet die BAuA auch einen Kriterienkatalog für Strom, Spielzeug oder Werkzeug an. Entscheidend sei oft schon der erste Eindruck, rät die BAuA: Riecht ein Spielzeug sehr künstlich? Oder hat ein Mehrfachstecker eine zu dünne Isolierung? Dann sollten Verbraucher das Produkt besser nicht kaufen.

Gleich auf mehreren Plattformen finden sich Informationen zu herausgegebenen Produktwarnungen. Europaweit greift das „Rapid Exchange of Information System“ (RAPEX) als Schnellwarnsystem. Unter www.produktrueckrufe.de finden sich Hinweise zu gefährlichen Produkten. Ähnlich ist auch die europäische Datenbank ICSMS aufgebaut. Verbraucher erhalten dort jedoch nicht nur Produktinformationen, sondern können unter der Rubrik „Behördensuche“ selbst gefährliche Produkte melden (www.icsms.org). Warnungen bei Lebensmitteln finden sich unter www.lebensmittelwarnung.de.

Quelle:www.bundesregierung.de
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