Konformitätserklärung: Teil des Lieferumfangs

Veröffentlicht am 23. März 2016 von in Allgemein

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Hersteller von Maschinen müssen für ihre Produkte entweder eine EU-Konformitäts- oder eine Einbauerklärung anfertigen – je nachdem, ob es sich um eine vollständige oder eine unvollständige Maschine handelt.

Für diese Dokumente gibt es keine vorgeschriebene Form. Der Hersteller muss darin jedoch erklären, dass er die relevanten Gesetze, Richtlinien und Normen eingehalten hat. Das Dokument sollte in der gleichen Sprache verfasst sein wie die Betriebsanleitung. Es gilt als fester Bestandteil des Lieferumfangs und ermöglicht den freien Warenverkehr innerhalb der EU.

Häufigste Probleme

In der Praxis zeigen sich vor allem folgende Probleme:

  • die EU-Konformitäts- oder Einbauerklärung ist nicht vorhanden
  • die Erklärung wird von einem Mitarbeiter unterschrieben, der diesbezüglich nur über ungenügende Kenntnisse verfügt
  • die zitierten Normen und Richtlinien entsprechen nicht dem aktuellen Stand
  • der Unterlagenbevollmächtigte wird nicht genannt

Empfehlung

Die Erklärungen sollten von jemandem verfasst und unterschrieben werden, der sich mit der Materie auskennt. Das kann, aber muss nicht der Unterlagenbevollmächtigte sein.

Inhaltlich ist eine Reihe von Punkten zu berücksichtigen. Vor allem muss jedoch die Konformität mit den passenden Gesetzen, Richtlinien und Normen erklärt werden. Welche das sind, lässt sich nur im Einzelfall bestimmen.

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