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Bislang waren die meisten Normen auf sinusförmige Spannungsverläufe (bzw. weitgehend rippelfreie Gleichspannung) ausgelegt. Die Arbeitsfrequenz war meist 50/60Hz bzw. maximal 30 kHz. Im heutigen, technischen Umfeld sind diese Festlegungen nicht mehr funktional. Deswegen gibt es Erweiterungen hin zu höheren Arbeitsfrequenzen (oder Frequenzen, die sich aus der Nichtsinusform der Spannung ergeben), höheren Spannungsebenen und Überspannungspeaks belasteten Spannungsverläufen.

Im Moment werden gerade aus diesem Grund Normen der Isolationskoordination genauso wie weitere elektronische Normen überarbeitet. Wichtig ist dabei der Umstand, dass Luft- und Kriechstrecken sowie die Belastbarkeit der Isolationswerkstoffe durch die erhöhten Belastungen angepasst werden müssen. Das betrifft auch das verstärkte Auftreten von Teilentladungs-Phänomenen in Isolationssystemen.

(pressebox cmc)
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