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Kurz nach Veröffentlichung der EN 82079-1“Erstellen von Gebrauchsanleitungen“, veröffentlicht das DIN ein hilfreiches Normenwerk, dass nach unserem Dafürhalten in jedem Unternehmen das Produktdokumentationen erstellt, vorliegen muss.

Es handelt sich hierbei um die DIN 2330: 2013-07 „Begriffe und Benennungen-allgemeine Grundsätze“, die nach nun mehr 20 Jahren überarbeitet wurde.

Der Anwendungsbereich dieser Norm dient der Verständigung innerhalb der Wirtschaftsakteure, wenn es um allgemeine Grundsätze für das Bilden von Definitionen und Benennungen und deren Anwendungen geht.

Sie beschreibt Zusammenhänge zwischen Gegenstand, Begriff und Sprache der einzelnen Akteure. Die Bedeutung und Wichtigkeit der Dokumentation, vorzugsweise der Gebrauchsanleitung, ist bei sehr vielen Unternehmen mittlerweile angekommen.

Deshalb ist es eben äußerst wichtig eine Struktur innerhalb einer Dokumentation zu haben, Grundsätze für das Erstellen von Definitionen zu kennen, Anforderungen an Benennungen formulieren zu können. All diese Anforderungen müssen verständlich und klar vom technischen Redakteur umgesetzt und für jeden Dritten klar und verständlich beschrieben werden.

In der DIN 2330 werden z.B. Verfahren und Grundsätze der Benennungsbildung beschrieben, die auch deutlich die Schwächen aufzeigen, die wir in sehr vielen Gebrauchsanleitungen entdecken mussten. Soll heißen, dass viele unterschiedliche Benennungen für gleiche Bauteile innerhalb einer Gebrauchsanleitung existieren, keine Eindeutigkeit bei der Auswahl der Benennung hergestellt wurde und Benennungen verwendet werden, die zu Missverständnissen führen können.

Anwender dieser Norm lernen Grundsätzliches, das sprichwörtliche „Kleine Einmaleins“, sich verständlich, kurz und strukturiert auszudrücken.

Hilfreiche Regelwerke zur Anwendung dieser Norm sind die DIN 2340 Kurzformen für Benennungen und Namen sowie die DIN 2342 Begriffe der Terminilogielehre.

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